The Last Ship – Endzeit für Zwischendurch

Tödliche Viren, griesgrämige Russen und die heldenhafte Besatzung eines US-Kriegsschiffes bilden den Handlungsbogen der US-Serie The Last Ship. Die Endzeit-Posse von Produzent Michael Bay lässt kein Klischee aus, um deutlich zu machen, dass nur US-Amerikaner in der Lage sind die Welt zu retten. Worum geht es? Das US-Kriegsschiff USS Nathan James ist seit ein paar Monaten in der Antarktis stationiert. An Bord die Mikrobiologin Dr. Rachel Scott. Ihr Auftrag: den Urstamm eines tödlichen Virus finden und daraus einen Impfstoffs entwickeln. Um die geheime Unternehmung nicht zu gefährden, herrscht absolute Funkstille zwischen Schiff und dem US-Kommandostand auf dem Festland. Nach erfolgreicher Suche, geht es auf die Rückreise gen Heimat. Doch bald muss das Team um Kapitän Tom Chandler feststellen, dass ihre Hilfe womöglich zu spät kommt. 80% der Menschheit sind der Pandemie bereits zum Opfer gefallen. Der Impfstoff ist die letzte Chance auf Rettung.

Kleine Serie statt großes Kino.

Produzent Michael Bay macht keine kleinen Sachen – allenfalls halbe aber das ist Geschmacksache. Sollte mich jemand fragen, würde ich abstreiten, dass mich der Blockbuster Regisseur zu unterhalten vermag. Der erste Transformers Kinobesuch war Notwehr. Ich wollte einem Freund mit kindlicher Autobot Vergangenheit zur Seite stehen und hatte gerade nichts Besseres zu tun. Teil 2 und 3 waren dann fast schon Tradition, wie Ted und Marshalls Trips ins Gazola`s. Ich bin schliesslich auch kein schlechterer Freund. Da Teil 4 aus Termin- und Motivationsgründen flach fiel, musste ich mir meine Michael Bay Dosis für diesen Sommer auf andere Weise besorgen. The Last Ship kam mir da gerade recht. Eine wunderbare Serie um nebenbei am Rechner zu sitzen und zu schreiben. Wenig Tiefgang. Wenig Überraschungsmomente. Keine Love-Story. Perfekt für Zwischendurch. Ob die Menschheit gerettet wird? Ist mir egal. Zweite Staffel? Auch egal. Wichtig ist, dass es mich im Hier und Jetzt unterhält, bevor ich mich wieder den Serien widme, die mir wirklich etwas bedeuten. The Last Ship füllt mir sozusagen das Sommerloch bis The Walking Dead wieder los geht. Danke Michael! Was würde ich ohne dich nur machen.

Das Buch zur Serie: William Brinkley – The Last Ship

Ninja Tim
Tim`s Serienkarriere begann in den 1980er Jahren mit »Ein Colt für alle Fälle«, »Simon & Simon«, »Trio mit 4 Fäusten«, »Miami Vice«, »Matlock« und den ZDF Weihnachtsserien »Silas« und »Jack Holborn«. Zu seinen Favoriten zählen »The Walking Dead«, »True Detective«, »Modern Family«, »Deadwood«, »Law & Order«, »King of Queens«, »The Wire«, »The West Wing« und »The Newsroom«. Aktueller Favorit: »The Strain«

Ninja Tim

Tim`s Serienkarriere begann in den 1980er Jahren mit »Ein Colt für alle Fälle«, »Simon & Simon«, »Trio mit 4 Fäusten«, »Miami Vice«, »Matlock« und den ZDF Weihnachtsserien »Silas« und »Jack Holborn«. Zu seinen Favoriten zählen »The Walking Dead«, »True Detective«, »Modern Family«, »Deadwood«, »Law & Order«, »King of Queens«, »The Wire«, »The West Wing« und »The Newsroom«. Aktueller Favorit: »The Strain«

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